Augendiagnose

Die Augen sind der Spiegel der Seele, besagt ein altes Sprichwort. So verrät der Blick in die Augen oft mehr als viele Worte und schon die Ärzte des Altertums wussten aus den Augen zu lesen. In Japan und China wusste man schon vor mehreren tausend Jahren Organkrankheiten aus Befunden der gesamten Augengegend abzuleiten. Die Augen bieten Aufschluß über Konstitution und körperliche Beschwerden eines Menschen.

Die Organsysteme unseres Körpers repräsentieren sich in der Iris als „Reflexzone“. Dort zeigt sich an speziellen Zeichen, wenn ein Organsystem nicht in optimaler Weise arbeitet. Kleinste, für den Laien nicht sichtbare Veränderungen der Iris in Farbe und Struktur, aber auch der Zustand der Augenlider, des Augenweißes und der Pupille werden in ihrer Gesamtheit miteinbezogen und können Hinweise geben auf Störungen in den entsprechenden Organen. Akute Entzündungen zeigen sich ebenso wie chronische Krankheiten und es entsteht ein Bild des gesamten Gesundheitszustandes, oft lange bevor der Patient selbst die Störungen symptomatisch wahrnimmt.

Das diagnostische Feld der Augendiagnose liegt vor allem in der Vorsorge und der Vorbeugung von Krankheiten. Befindlichkeitsstörungen sind häufig Vorboten von schweren Krankheiten. Die Untersuchung der Iris erfolgt mit einer starken Lupe oder dem Irismikroskop. Sie ist völlig schmerzfrei.

Ausbildung in Augendiagnose

Augendiagnose bei Andreas Holzknecht und Teilnahme am Angerer-Arbeitkreis für Augendiagnose, München